RSI-News-Blog.jpg

Newsblog

 

Wer haftet bei Unfällen an manipulierten Anlagen?

Manipulationen von Schutzeinrichtungen an Maschinen können verheerende Folgen mit schlimmen Unfällen haben. Aber wer haftet in solchen Fällen? Sowohl die Berufsgenossenschaft und Gewerbeaufsicht als auch die Staatsanwaltschaft sind in dem Fall schnell zur Stelle, um den Verantwortlichen zu ermitteln.

Wenn Sicherheitseinrichtungen von Anlagen manipulativ verändert werden, können böse Unfälle hervorgerufen werden. Dafür müssen auch die Führungskräfte und Unternehmer haften, selbst wenn der betroffene Mitarbeiter offensichtlich eigenverantwortlich gehandelt hat oder Dritte für den sicheren Betrieb einer Anlage zuständig sind. Dies liegt darin begründet, dass laut Arbeitsschutzgesetz der Arbeitgeber grundsätzlich sicherstellen muss, dass die Beschäftigten gesund und sicher arbeiten können. Wenn dazu die erforderlichen Fachkenntnisse nicht vorhanden sind, können geeignete Personen, wie Sicherheitsbeauftragte oder Arbeitsschutz-Fachleute mit der Erfüllung der Pflichten betraut werden. In diesem Falle muss der Arbeitgeber aber dennoch prüfen, ob die beauftrage Person diese Aufgabe auch tatsächlich umsetzt. Als sicherheitsbeauftragte Person übernimmt sie dann einen Teil der Fürsorgepflicht des Unternehmers und haftet ebenso für etwaige Sicherheitsmängel. Im Falle eines Unfalls wird in der Regel gerichtlich geklärt, wer welchen Anteil an der Haftung hat.
Generell sollten Mitarbeiter durch Betriebsanweisungen und Unterweisungen darüber informiert werden, welchen Gefahren sie bei der Arbeit ausgesetzt sind und wie man sie vermeiden kann.

 

Mehr zum Thema:
https://www.haufe.de/arbeitsschutz/sicherheit/maschinenmanipulation-wer-haftet-bei-einem-unfall_96_348136.html

Please publish modules in offcanvas position.