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Was versteht man unter ortsveränderlichen und ortsfesten elektrischen Anlagen?

Ein sicheres Arbeitsumfeld der Beschäftigten wird durch verschiedene Gesetze und Normen gewährleistet, an die sich jeder Arbeitgeber halten muss. Im Zuge dessen ist auch eine regelmäßige Sicherheitsprüfung der ortsfesten elektrischen Anlagen sowie der ortsveränderlichen Betriebsmittel notwendig.

Doch was genau versteht man nun unter „ortsveränderlichen“ bzw. „ortsfesten elektrischen Anlagen“? In der Regel handelt es sich bei ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln um Arbeitsmittel, die an den Versorgungsstromkreis angeschlossen sind und gleichzeitig mobil sind, sprich, die während des Betriebes bewegt oder an einen anderen Platz gebracht werden können. Das sind zum Beispiel handgeführte elektrische Werkzeuge wie Handsägen, Schleifmaschinen und Bohrmaschinen oder auch Verlängerungsleitungen, Geräteanschlussleitungen, Ventilatoren, Overheadprojektoren etc.
Im Gegensatz dazu können ortsfeste elektrische Betriebsmittel meist aufgrund einer mechanischen Befestigung, der hohen Masse oder der fehlenden Tragevorrichtung nicht so einfach versetzt werden. Zu den ortsfesten elektrischen Betriebsmitteln zählen aber auch Anlagen, die für eine bestimmte Zeit an einem Ort fest installiert sind und durch bewegliche Leitungen betrieben werden. Der Aufstellungsort kann demzufolge nicht verändert werden bzw. das Betriebsmittel kann nicht während des Betriebes bewegt werden, wie z.B. Standbohrmaschinen, Warmwasserspeicher, Verteilerschränke, Elektroherde, Kühlschränke, etc. Als ortsfest gelten auch fest angebrachte Beamer oder Desktopcomputer.
Bei der genauen Festlegung, welche Anlagen und Betriebsmittel ortsveränderlich bzw. ortsfest sind, hilft der Arbeitssicherheitsfachmann, der eine entsprechende Einstufung vornehmen kann.

 

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