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Blitzschutz und die Schutzklassen

Zur Planung eines Blitzschutz-Sicherheitssystems wird im Zuge einer Risikoabschätzung die entsprechende Schutzklasse ermittelt, die Aufschluss darüber gibt, wie aufwendig, kostenintensiv und effektiv das Sicherheitssystems gestaltet werden muss.

 

Die Notwendigkeit eines geeigneten Blitzschutzsystems steht angesichts der hohen Schäden, die durch Blitzeinschläge verursacht werden, außer Frage. Für die Planung eines angemessenen Sicherheitssystems muss zunächst einmal eine Risikoabschätzung durchgeführt werden. Nur so lässt sich feststellen, welche individuellen Schutzmaßnahmen überhaupt erforderlich sind bzw. nicht unbedingt notwendig sind, sodass der optimale Blitzschutz und die entsprechenden Kosten in einem angemessen Verhältnis stehen.
Gemäß der DIN V ENV 61024-1 wird für den Blitzschutz baulicher Anlagen eine Risikoabschätzung durch die Bestimmung der jeweiligen Schutzklasse vorgeschrieben. Es gibt insgesamt vier Schutzklassen, die als Planungsgrundlage fungieren: Blitzkugel-Radius, Maschenweite der Fangleitung, Ableitungsabstand und der Blitzstromamplitude. Je nach festgestellter Schutzklasse unterscheiden sich dementsprechend der Aufwand, die Kosten sowie die Effektivität des geplanten Blitzschutzsystems.
Ein Blitzschutzfachmann kann anhand einer Vielzahl von Faktoren, wie z.B. der Gebäudekonstruktion, der Art der Nutzung des Gebäudes u.v.m. die Blitzeinschlagswahrscheinlichkeit sowie die möglichen Folgeschäden ermitteln und damit auch die richtige Schutzklasse ermitteln.

 
Quelle: Weitere Informationen zu den News: http://www.blitzschutz.de/infos/schutz/schutz06.htm

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